Schiffskater Pixies Reise in die Südsee
Nein, ich finde es überhaupt nicht ungewöhnlich, dass sich ein Buchautor auch mit dem Entwickeln von Spielen beschäftigt. Erst recht nicht dann, wenn ihm sein Freund und Kooperationspartner, der Schiffskatzenmaler Jonny Petry, neben den Illustrationen für die gemeinsamen Bücher überraschenderweise mal so nebenbei ein wunderschönes gemaltes Spielfeld präsentiert. Nein, da kann ich einfach nicht anders, zumal die Abbildungen auf dem Feld dem zweiten Band unserer gemeinsamen Buchreihe „Schiffskater Pixie, mit James Cook um die Welt“ entlehnt sind. Weiter in meinem Autorenblog
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Montag, 1. Dezember 2025
Mittwoch, 20. Dezember 2023
Ach, wie gut, dass niemand weiß …
Sprichwörtliche Redensarten aus dem Märchenreich
Viele Redensarten und geflügelte Worte, die heute gebräuchlich sind, stammen aus Märchen vergangener Zeiten. Der studierte Historiker und Germanist Dr. Rolf-Bernhard Essig hat sich auf ihre Spur begeben und vor allem die Märchen des 17. Bis 19. Jahrhunderts und ihre „Erfinder“ zum Ausgangspunkt seiner Forschungen gewählt. Dabei vermittelt der Autor auch Grundsätzliches zur literarischen Evolution dessen, was wir in unserem Sprachraum heute unter Märchen verstehen.Dienstag, 28. November 2023
Freitag, 14. Oktober 2022
In 80 Büchern um die Welt
Abenteuerliche Reisen von Marco Polo, Anna Seghers . . . u.v.a.
Mehr als 50 AutorInnen konnten für die 2022 erschienenen englischen Originalausgabe Literary Journeys. Mapping Fictional Travels Across the World of Literature gewonnen werden, die hier als deutsche Übersetzung unter dem Titel In 80 Büchern um die Welt vorliegt. Unter den tatsächlich 78 vorgestellten Büchern finden sich neben allgemein bekannten wie die Odyssee, die Reisen von Marco Polo, das Herz der Finsternis oder Schiffbruch mit Tiger auch Titel, die die LeserInnen nicht sofort in die Kategorie Reiseliteratur einordnen würden. Und immer wieder werden auch Bücher vorgestellt, die weniger vielseitige Leseratten kaum auf dem Schirm haben dürften.Donnerstag, 24. Februar 2022
Ifni
Spaniens letztes koloniale Abenteuer
„Es gibt keine Gefangenen“ kabelte im Januar 1934 der spanische Journalist Manuel Chaves Nogales aus Tanger an seine Redaktion der Madrider Tageszeitung AHORA. Damit entlarvte er das von reaktionären Kräften in Spanien geschürte Gerücht über 300 bei den ehemaligen maurischen Aufständischen seit Jahren gefangen gehaltenen spanischen Soldaten als reine Propaganda. Bei der Lektüre des Buches erfährt nicht nur der nichtspanische Leser vieles über den in Vergessenheit geratenen Journalisten und die spanische (Kolonial-) Geschichte zwischen den Weltkriegen. Lesen Sie weiter auf GeschiMagDienstag, 8. Juni 2021
Feuerland
Ungastlich, wild und unerbittlich präsentiert sich das naturgewaltige Ende der Welt in Francisco Coloanes Erzählungen im Buch Feuerland des Unionsverlages. Mit seinen neun Abenteuergeschichten zieht der chilenische Schriftsteller seine Leser tief hinein in die Landschaft Patagoniens und die Schicksale der Menschen, die – wie er selbst - dem Leben in der gewaltigen Natur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verfallen sind.
Montag, 19. April 2021
Die Erfindung von Alice im Wunderland
Wie alles begann
Mit Charles Lutwidge Dodgsons alias Lewis Carrolls Alice-Bücher (Alice im Wunderland und Hinter den Spiegeln) haben sich zahlreiche Kritiker und Wissenschaftler auseinandergesetzt. Deren Meinungen gehen zum Teil weit auseinander. Halten die einen die Nonsens-Geschichten des vielschichtigen viktorianischen Mathematikers für oberflächlich, entdecken andere eine Fülle von politischen und gesellschaftlichen Anspielungen oder psychologische Tiefen. Wunderland, so der Biograph und Kinderbuchautor Humphrey Carpenter, habe die Kinderliteratur revolutioniert. Der Professor für Englische Literatur und Kinderliteratur, Peter Hunt, hat nun in seinem Buch „Die Erfindung von Alice im Wunderland“ die Persönlichkeit, das Leben und die Welt des exzentrischen Schriftstellers mit dessen wohl bekanntesten und wohl nie ganz zu verstehenden Werk in Zusammenhang gebracht und eine weitere Bewertung hinzugefügt.Dienstag, 16. März 2021
Die Erfindung von Mittelerde
Was Tolkien zu Mordor, Bruchtal und Hobbingen inspirierte
Eigentlich scheint zu diesem Thema schon so ziemlich alles geschrieben. Wikipedia widmet Tolkien und seinem Werk gleich mehrere umfangreiche Beiträge und zahlreiche vor allem englischsprachige Bücher befassen sich mit der Frage (oder mit einzelnen Werken), welche Quellen den Geschichten J.R.R. Tolkiens wohl zugrunde liegen und woher der Autor seine Inspirationen zu Orten und Landschaften nahm. John Garth, ein ausgewiesener Tolkienexperte fasst nun mit Die Erfindung von Mittelerde die nach seinen Recherchen überzeugendsten Behauptungen anderer zusammen und entwickelt zudem seine eigenen Theorien auf der Basis seiner „eigenen ausgedehnten Forschung“.Dienstag, 12. Januar 2021
Buch-Geschichten in Raum und Zeit
aus der Dombibliothek Hildesheim
Dass in Büchern Geschichten erzählt werden, versteht sich von selbst. Dass Bücher eine eigene, recht einzigartige Geschichte haben können, erscheint angesichts der heutigen publizistischen Massenproduktion schon eher ein Glücksfall. Wie sehr in der vorindustriellen Literaturvergangenheit Bücher oft mit Geschichten und Geschichte, mit Persönlichkeiten und Schicksalen verwoben waren, davon berichtet Monika Suchan in ihren Buch „Buch-Geschichten in Raum und Zeit.Mittwoch, 23. Dezember 2020
Wie entsteht Wortkonfekt?
Gute Texte sind wie Pralinen
Wer das Magazin der Herausgeberin des Büchleins „CarpeGusta®“ kennt, weiß um ihre Affinität zu Kulinarischem. Von Hause aus ist die Germanistin Dr. Maria Zaffarana allerdings Journalistin und Lektorin und eben eine leidenschaftliche Literatin. Und so ist es natürlich kein Zufall, dass Dr. Zaffarana die beiden Genussfelder publizistisch zusammenfasst und gemeinsam mit dreizehn anderen AutorInnen über Entstehung und Grundlagen von Wortkonfekt sinniert.Mittwoch, 8. April 2020
Der literarische Oster-Advent
wenn Autoren zusammenarbeiten
Es begann im Jahr 2017, als die Autorin Katja Zusset (1986 - 2018) mit ihrer Idee #miteinanderstattgegeneinander den Autoren- Adventskalender ins Leben rief. 2018 übernahm Rega Kerner, die vielseitige schreibende Seefrau das Vermächtnis Katja Zussets. Inzwischen schreiben wir das Jahr 2020 und aktuell begehen die Autoren, die die einzelnen Tage im Vorfeld festlicher Ereignisse mit ihren Geschichten füllen den Osteradvent. Denn das Kooperationsprojekt der Schreibenden Zunft zugunsten der Leser, ist bereits über Weihnachten hinausgewachsen.
Das Konzept ist so einfach wie genial.
Und es ist nachhaltig. Sowohl für die Autoren, die sich und ihre Werke hier präsentieren können, als auch für die Leser, die hier nicht nur vor oder zu den Feiertagen nicht alltäglichen Lesestoff finden, sondern jederzeit in allen Kalenderbeiträgen aller Jahre stöbern können. Denn einmal in die Leserwelt entlassen, sind die Geschichten frei, werden nicht wieder hinter ihren Türchen eingesperrt.
Und wer immer auf dem Laufenden bleiben und sich über das Gelesene austauschen möchte, die Facebook-Gruppe Autoren Adventskalender machts möglich.
Es begann im Jahr 2017, als die Autorin Katja Zusset (1986 - 2018) mit ihrer Idee #miteinanderstattgegeneinander den Autoren- Adventskalender ins Leben rief. 2018 übernahm Rega Kerner, die vielseitige schreibende Seefrau das Vermächtnis Katja Zussets. Inzwischen schreiben wir das Jahr 2020 und aktuell begehen die Autoren, die die einzelnen Tage im Vorfeld festlicher Ereignisse mit ihren Geschichten füllen den Osteradvent. Denn das Kooperationsprojekt der Schreibenden Zunft zugunsten der Leser, ist bereits über Weihnachten hinausgewachsen.
Das Konzept ist so einfach wie genial.
Und es ist nachhaltig. Sowohl für die Autoren, die sich und ihre Werke hier präsentieren können, als auch für die Leser, die hier nicht nur vor oder zu den Feiertagen nicht alltäglichen Lesestoff finden, sondern jederzeit in allen Kalenderbeiträgen aller Jahre stöbern können. Denn einmal in die Leserwelt entlassen, sind die Geschichten frei, werden nicht wieder hinter ihren Türchen eingesperrt.
Und wer immer auf dem Laufenden bleiben und sich über das Gelesene austauschen möchte, die Facebook-Gruppe Autoren Adventskalender machts möglich.
Mittwoch, 19. April 2017
Herman Melville
Eine
Biographie
Mit seinem
Roman Moby Dick hat sich Herman
Melville unsterblich gemacht. Seine anderen Werke wie Redburn, Typee oder Billy Budd sind bei uns deutlich weniger
bekannt. Und abgesehen davon, dass Melville selbst auf einem Walfänger gefahren
ist, wissen die meisten Leser nur wenig über das Leben und die komplexe
Persönlichkeit des zu seinen Lebzeiten recht erfolglosen amerikanischen Schriftstellers.
In seiner Biographie erzählt der Amerikanist Arno Heller Melvilles Geschichte
und entführt den Leser in die Welt eines zu seiner Zeit weitgehend verkannten
literarischen Genies.
Mittwoch, 14. September 2016
Ich erinnere noch den Butt
In seinem Buch der Butt schrieb Günter Grass gleich am Anfang einen denkwürdigen Satz. Einen Satz nach dessen Lektüre die Welt nicht mehr so war wie sie einmal war. Der Satz beinhaltete eine Formulierung, die nach Intellekt roch, nach Hochliteratur, nach Hochkultur. Günter Grass schrieb: "Gegen Ende der Jungsteinzeit erinnere ich unseren ersten Streit:"
Welch eine Formulierung. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die deutschsprachige Welt sich erinnert. Millionen von Schülern mussten bei Strafe der Nichtversetzung mit all ihren fatalen Folgen für das spätere Leben bis hin zur Altersarmut lernen:
Welch eine Formulierung. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die deutschsprachige Welt sich erinnert. Millionen von Schülern mussten bei Strafe der Nichtversetzung mit all ihren fatalen Folgen für das spätere Leben bis hin zur Altersarmut lernen:
Mittwoch, 9. März 2016
Sophisticats, Lesende Katzen
Katzen und
Literatur, das war schon immer ein recht inniges Verhältnis. Da sind zum einen die
unzähligen Katzen, die als Protagonisten Eingang in die Werke mehr oder minder
begabter und berühmter Autoren gefunden haben. Zum anderen sind da die Katzen,
die sich als unermüdliche Leser zu den Büchern hingezogen fühlen. Letzteren ist
das Geschenkbüchlein Sophisticats, lesende Katzen gewidmet. Weiter auf Katzen-KulturDienstag, 8. März 2016
Die Identität Israels
Zugegeben, einige der Texte, die in Band 56 von Herders
biblischen Studien als Zusammenfassung der Vortragsreihe zur Identität
des alttestamentlischen Israel abgedruckt sind, können nur
Literaturwissenschaftler lieben. Denn die Autoren des Buches sind nicht
nur ausgewiesene Fachleute, die Vorträge und damit das Buch richten
sich auch in erster Linie an solche.Und trotzdem darf das Buch „Die Identität Israels“ durchaus auch kompetenten und interessierten Laien empfohlen werden, denen die Grundlagen der Exegese, der Methodik von Literaturkritik und Textanalyse ebenso wenig fremd sind, wie Aufbau, Struktur und Entstehungsgeschichte der Texte des alten Testamentes. Und mit einem entsprechenden Vorwissen der Geschichte des vorderen Orient, erschließt sich dem geneigten Leser nach Überwindung des ersten, explizit und für den Laien fast erbarmungslos wissenschaftlich- textanalytisch aufbereiteten Kapitels mit dem Titel „Konflikt und Konfliktlösung“ sehr bald der inhaltliche Reiz des gewählten Themas.Weiter auf GeschiMag
Sonntag, 6. März 2016
Das Geisterschiff
oder der
Fliegende Holländer von Frederick Marryat
Viele kennen den Fliegenden Holländer aus
der Geschichte des Gespensterschiffes von Wilhelm Hauff von dem mir wohl das Bild
des mit einem Nagel durch den Kopf an den Hauptmast geschlagenen Kapitäns immer
in Erinnerung bleiben wird. Vor allem aber ist die Seefahrerlegende durch die
pompöse Wagner-Oper unsterblich geworden. Die Geschichte, deren Ursprünge im
Dunkeln liegen, wurde seit dem 18. und 19. Jahrhundert vielfach literarisch aufgegriffen.
Neben Hauffs und Heinrich Heines Version gehört auch das im deutschen
Sprachraum außerordentlich populäre 1839 erschienene Geisterschiff von Frederick
Marryat zu Wagners Inspirationsquellen. Weiter auf Marexpedi
Dienstag, 1. März 2016
Der germanische Held in der deutschen Literatur
Die literarische Rezeption der Arminius- beziehungsweise
Siegfriedfigur von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert ist Gegenstand
Buches "Arminius versus Siegfried" von Daniela M. Sechtig.Die Figuren Arminius und Siegfried, beide sehr unterschiedlicher historischer und literarischer Herkunft, bilden die Grundlage der stereotypischen Vorstellung vom germanischen Helden. In ihrer Untersuchung „Die Entwicklung des germansischen Helden in der deutschen Literatur“ zeigt die Literaturwissenschaftlerin Daniela M. Sechtig, wie beide Figuren über die literarische Rezeption im Laufe der Jahrhunderte mit unterschiedlichen Interessen und Zielrichtungen politisch instrumentalisiert worden waren. Dabei bildet der Schwerpunkt von Sechtigs Betrachtungen auf den Werken Grabbes und Hebbels im 19. Jahrhundert. Weiter auf GeschiMag
Montag, 22. Februar 2016
Das geht auf keine Kuhhaut - Redewendungen aus dem Mittelalter
Dass sich der Ursprung heutiger Redewendungen bis ins
Mittelalter zurückverfolgen lässt, ist bekannt. Nicht immer aber stimmen
die landläufigen Ableitungen. Mit seinem Buch „Das geht auf keine
Kuhhaut, Redewendungen aus dem Mittelalter“ untersucht der studierte
Germanist und Historiker, Gerhard Wagner alltägliche und nicht mehr ganz
so alltägliche Redewendungen auf ihren Ursprung.Dienstag, 16. Februar 2016
Die wirkliche Mittelerde
Montag, 15. Februar 2016
Expedition Grimm
Das Begleitbuch zur Landesausstellung
„Die
Grimms“, so erfährt der Leser im ersten Abschnitt des Begleitbuches zur
Ausstellung EXPEDITION GRIMM, „zählten zu den modernsten
Traditionalisten ihrer Zeit.“ Was diese Aussage tatsächlich bedeutet,
erschließt sich in seiner Komplexität erst im Laufe der Lektüre. Denn
das Bewahren der Vergangenheit und der radikale Bruch mit
wissenschaftlichen Traditionen, ihre Arbeit im Staatsdienst bei
gleichzeitig sachbezogener Respektlosigkeit gegenüber Autoritäten, das
Eintreten für die Monarchie und eine bürgerliche Verfassung sind die
Extreme des Lebens der Brüder Grimm, die sich auch in ihren
wissenschaftlichen Werken ausdrücken. Weiter auf GeschiMag
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