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Samstag, 3. Oktober 2026

Ausstellung: Drachen - Mythos und Wirklichkeit

02. Oktober 2026 bis 17. Ianuar 2027

Pressemitteilung des Landesmuseums Darmstadt, Auszüge): Drachen beflügeln die Fantasie des Menschen seit Jahrtausenden. Die faszinierenden Fabelwesen gehören zum festen Repertoire großer Geschichten - von antiken Mythen bis zu Serienhighlights unserer Gegenwart. Die interdisziplinäre Ausstellung widmet sich dem Mythos „Drachen“ in bislang unerreichtem Umfang.

Die umfassende Schau beleuchtet Drachen sowohl aus kunsthistorischer als auch naturwissenschaftlicher Perspektive. Sie präsentiert über 170 herausragende europäische und ostasiatische Kunstwerke von der Antike bis zur Gegenwart und zeigt naturwissenschaftliche Exponate wie seltene Dokumente der Wissenschaftsgeschichte, jahrmillionenalte Fossilien und Tierpräparate.

Zu den Werken aus den universalen Sammlungen des Hessischen Landesmuseums Darmstadt gehören grafische Blätter unter anderem von Albrecht Dürer, Rembrandt Harmensz van Rijn und Arnold Bocklin, spätmittelalterliche Glas- und Tafelmalerei, der hochmittelalterliche Drache aus dem Kloster Lorsch sowie der Niedererlenbacher Altar von 1497. Hinzu kommen Nasspräparate von Flugdrachen (Draco volans) und ein fossiler Python.

Ergänzt werden diese Objekte durch zahlreiche internationale Leihgaben. Zu ihnen zählen unter anderem die spätantike Dracostandarte aus Niederbieber - das einzige erhaltene Exemplar ihrer Art aus dem Römischen Reich -, die Handschrift des Alexanderromans aus der Königlichen Bibliothek in Brüssel, der Margareta-Altarflügel von Jan Rombouts aus Löwen, chinesisches Porzellan aus der Ming-Dynastie sowie der Klagenfurter Lindwurmschädel von 1335 und Ulisse Aldrovandis Schrift „Serpentum et draconum historiae“.

Die Sonderausstellung, die in Darmstadt vom 02. Oktober 2026 bis 17. Ianuar 2027 zu sehen ist, ist das Ergebnis einer Kooperation des Hessischen Landesmuseums Darmstadt mit dem Museum Schnütgen, Köln und dem Museum für Ostasiatische Kunst, Köln. Ausgangspunkt der Ausstellung sind zentrale Werke aus den drei Sammlungen. Vom 4. März bis 6. Iuni 2027 wird die Ausstellung dann im Museum Schnütgen in Kooperation mit dem Museum für Ostasiatische Kunst in Köln zu sehen sein.

Abbildung oben:  Keyvisual »Drachen — Mythos und Wirklichkeit«, Gestaltung: Studio Böreck ©
Hessisches Landesmuseum Darmstadt

Zur Ausstellungsseite des Hessischen Landesmuseums Darmstadt

ZurAusstellungsseite des Museums Schnütgen

Unter dem gleichnamigen Titel ist im Hirmer-Verlag ein Begleitband zurAusstellung erschienen.

Mehr zum Thema 

Natürlich gibt es nach wie vor meinen Klassiker zur Kulturgeschichte des Drachen „Andre Zeiten, andre Drachen“ aus dem Berliner Vergangenheitsverlag. Und Hörbeiträge zur Kulturgeschichte des Drachen gibt es in meinen „Kulturstrom-Podcasts“.






Donnerstag, 12. März 2026

Moorgeflüster

ein lyrischer Bildband

Zugegeben, es war ein Wagnis, mir dieses Buch zur Besprechung zu bestellen. Denn ich habe nur relativ wenig insbesondere mit moderner Lyrik am Hut. Und doch war die Versuchung groß. Denn die Ausschreibung, der ein Teil der publizierten Gedichte zugrunde liegt, hatte auch mich, den Küchentischlyriker gereizt, daran teilzunehmen, was ich aber in der realistischen Einschätzung meiner diesbezüglichen Fähigkeiten dann doch unterlassen habe. Viel wichtiger aber: Ich finde Moore faszinierend, sowohl was ihre literarische Verarbeitung als auch ihre Natur- und Kulturgeschichte betrifft, von ihrer Bedeutung für das Klima ganz zu schweigen.

Montag, 1. Dezember 2025

Ein Autor, ein Künstler und ein Spiel

Schiffskater Pixies Reise in die Südsee

Nein, ich finde es überhaupt nicht ungewöhnlich, dass sich ein Buchautor auch mit dem Entwickeln von Spielen beschäftigt. Erst recht nicht dann, wenn ihm sein Freund und Kooperationspartner, der Schiffskatzenmaler Jonny Petry, neben den Illustrationen für die gemeinsamen Bücher überraschenderweise mal so nebenbei ein wunderschönes gemaltes Spielfeld präsentiert. Nein, da kann ich einfach nicht anders, zumal die Abbildungen auf dem Feld dem zweiten Band unserer gemeinsamen Buchreihe „Schiffskater Pixie, mit James Cook um die Welt“ entlehnt sind. Weiter in meinem Autorenblog

Samstag, 15. März 2025

Farben Japans

Staatsbibliothek zeigt erstmals ihre japanischen Farbholzschnitte

KATSUSHIKA Hokusai (1760–1849)
Unter der Welle im Meer vor Kanagawa, auch bekannt als „Große Welle“, aus der Serie „Sechsunddreißig Ansichten des Berges Fuji“, 1830–1832. Farbe und Tusche auf Papier. 36,8 x 25,6. Bayerische Staatsbibliothek

Pressemitteiling: Intensive Farben, filigrane Linien und ikonische Motive ‒ die Bayerische Staatsbibliothek präsentiert ihre japanischen Farbholzschnitte zum ersten Mal in einer eigenen Schau: Vom 27. März bis 6. Juli 2025 ist die Ausstellung „Farben Japans – Holzschnitte aus der Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek“ mit Werken bekannter japanischer Künstler wie Utamaro, Hokusai, Hiroshige, Yoshitoshi oder Hasui zu sehen. Präsentiert wird auch das berühmteste Werk dieser Kunstform, Hokusais „Große Welle“.

Dienstag, 12. November 2024

Koloniale Tiere?

Tierbilder im Kontext des Kolonialismus

Wer kennt sie nicht, die Big Five, die unsere Vorstellung von der spektakulären Tierwelt Afrikas prägen. Es sind vor allem Elefant, Nashorn, Kaffernbüffel, Löwe und Leopard, die uns in den Hochglanzprospekten der Reiseveranstalter oder neben anderen Spezies in Dokumentarfilmen über den „schwarzen“ Kontinent begegnen. Die Big Five sind aber weitaus mehr als lediglich große Tiere Afrikas, ihre Bilder reproduzieren in unseren Köpfen noch immer unbewusst ein unmenschliches Weltbild aus kolonialen Zeiten. Lesen Sie weiter auf GeschiMag

Dienstag, 31. Mai 2022

Das Kamel in den Künsten

Bildwerke aus Orient und Okzident

Dem Kamel über die Kunst zu besonderen Ehren zu verhelfen, erscheint uns im europäischen Kulturkreis sicherlich ein wenig fremd. Schließlich gilt es hierzulande als dumm, stolz und störrisch. Der/die geneigte LeserIn wird es erraten, dem ist nicht so! Der vorliegende Bildband präsentiert über die gezeigten Kunstwerke eine unerwartet vielschichtige und spannende Kulturgeschichte des „Wüstenschiffes“, das im Orient als weise und wissend gilt. „Allah hat“, so Barbara Borngässer in ihrem Prolog, „schließlich ihm allein seinen 100. Namen anvertraut – dem Menschen verriet er lediglich 99. Lesen Sie weiter auf Katzenkultur

Freitag, 22. Oktober 2021

Ausstellung "Hidden Costs" auf der Zeche Zollern

Dortmund (lwl). Ab Samstag (23.10.) zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Dortmunder Industriemuseum Zeche Zollern in der Ausstellung "Hidden Costs. Ewigkeitslasten" Fotografien des US-amerikanischen Fotografen und Künstlers J Henry Fair. Lesen Sie weiter auf Katzenkultur

Bild: Blick in die Ausstellung "Hidden Costs" im Keller der Maschinehalle. Foto: LWL/Gehrmann

Donnerstag, 20. August 2020

Kalender "Macht des Bogens" 2021

Nicht nur für Freunde des traditionellen Bogensports


Prächtiger Wandkalender mit 13 farbigen Holzschnitten zum Thema Pfeil und Bogen.

Das Bogenschießen war und ist fester Bestandteil der japanischen Kultur, Geschichte und Mythologie und lieferte die Grundlage zu den ausdrucksstarken Bildern in der Kunstform der 19. Jahrhunderts.
13 der schönsten hochformatigen Motive werden hier erstmals großformatig als Wandkalender präsentiert.

Verlag Angelika Hörnig. 30 x 42 cm, Spiralbindung, ISBN 9783938921739

Lesen sie auch:
Die Macht des Bogens (das Buch)
Die Schätze der Kamigata
Der Japanische Holzschnitt in 200 Meisterwerken

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Katzenpost vom Schiffskatzenmaler

Die neue Online-Galerie mit Jonny Petrys Katzenkunstwerken

Dass das Buch Schiffskater Pixie. Mit James Cook um die Welt eim Muss für alle Katzen- und Seefahrtsfans ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Nun hat Jonathan Petry, der Schöpfer der wunderbaren Illustrationen eine Artflakes-Galerie (online) eingerichtet. Hier können die Freunde des tapferen Pixie Catpickle die Illustrationen des Buches in Originalgröße als Post- oder Klappkarten, Poster oder gerahmte Kunstdrucke, auf Leinwand oder Dibond bestellen. Da finden sich die Portraits der Catpickle-Dynastie ebenso wieder wie die Vorfahren der vierbeinigen Crewmitglieder oder die Abenteuer an Land und auf See. Abgesehen vom Buch selbst kann man sich als Schiffskatzen- und Kunstfreund kaum ein schöneres Geschenk vorstellen. Sei es für sich selbst, sei es für Freunde und Verwandte zu Weihnachten, zum Geburtstag oder einfach mal so.

 

Und nicht vergessen, auch Schiffskater Rotbart gehört zu den legendären Schiffsfelinen, von denen eure Stubentiger träumen, wenn sie im Schlaf mal wieder plappern und mit den Pfötchen zucken, als seien sie bei den Abenteuern ihrer Vorfahren selbst dabei.

 
 Rotbartsaga: Schiffbruch vor Sumatra
Rotbartsaga: Das Vermächtnis des Kapitäns Carl Carlszoon
Schiffskater Pixie. Mit James Cook um die Welt

Montag, 22. Oktober 2018

Werners Nomenklatur der Farben

angepasst an Zoologie, Botanik, Chemie, Mineralogie, Anatomie und die Kunst

Als der schottische Pflanzenmaler und Zeichenlehrer Patrick Syme 1814 Werner's Nomenclature of Colours veröffentlichte, war dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Standardisierung- und Normierung von Farbbezeichnungen und -mischungen, die sich heute unter anderem in der recht unromantischen Pantone-Tabelle ausdrückt. Werners Nomenklatur der Farben präsentiert sich hingegen, obwohl damals Grundlage wissenschaftlichen Zeichnens, beinahe poetisch. Lesen Sie weiter auf GeschiMag

Donnerstag, 31. August 2017

Monumente der Sehnsucht

Die Sammlung Korkmodelle auf Schloss Friedenstein Gotha

Korkmodelle (Phelloplastiken) antiker Bauten gehörten im 18. und 19. Jahrhundert nicht nur zu den beliebten Mitbringseln wohlhabender Italienreisender, sondern waren auch begehrte Sammlerobjekte herzoglicher und fürstlicher Kabinette. In Monumente der Sehnsucht präsentiert der Direktor der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha, Prof. Dr. Martin Eberle die 15 Kork-Architekturmodelle aus der Sammlung des Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg. Die Modelle der Gothaer Sammlung stammen überwiegend vom römischen Künstler Antonio Chichi, dem wohl renommiertesten Phelloplastiker seiner Zeit. Weitere bedeutende Sammlungen seiner Arbeiten finden sich heute nur noch in Kassel und Darmstadt. Weiter auf GeschiMag

Donnerstag, 28. Juli 2016

Der Marinemaler Walter Zeeden

Schifffahrts- und Eisenbahnmotive aus sechs Jahrzehnten

Sie war offensichtlich eine schwere Geburt, die Herausgabe des ersten Buches über Leben und Wirken des Marinemalers Walter Zeeden. Bereits Anfang des Jahrtausends sollte die Monografie in der Schriftenreihe des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) erscheinen, scheiterte jedoch am damals gewählten Verlag. Erst Jahre später wurde die Arbeit am Buch wieder aufgenommen, nach dem Leitungswechsel im DSM passte es jedoch nicht mehr ins Publikationskonzept des Hauses. Nun, 125 Jahre nach seiner Geburt, erfährt der Künstler mit dem im Oceanum-Verlag erschienenen Buch Der Marinemaler Walter Zeeden (1891-1961), Schifffahrts- und Eisenbahnmotive aus sechs Jahrzehnten eine umfassende Würdigung. Weiter auf Marexpedi