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Donnerstag, 12. März 2026

Moorgeflüster

ein lyrischer Bildband

Zugegeben, es war ein Wagnis, mir dieses Buch zur Besprechung zu bestellen. Denn ich habe nur relativ wenig insbesondere mit moderner Lyrik am Hut. Und doch war die Versuchung groß. Denn die Ausschreibung, der ein Teil der publizierten Gedichte zugrunde liegt, hatte auch mich, den Küchentischlyriker gereizt, daran teilzunehmen, was ich aber in der realistischen Einschätzung meiner diesbezüglichen Fähigkeiten dann doch unterlassen habe. Viel wichtiger aber: Ich finde Moore faszinierend, sowohl was ihre literarische Verarbeitung als auch ihre Natur- und Kulturgeschichte betrifft, von ihrer Bedeutung für das Klima ganz zu schweigen.

Montag, 9. März 2026

LUCHS

Schattenwesen und Lichtgestalt

Ein in mehrfachem Sinne wirklich schönes Buch hat der oekom-verlag zusammen mit dem Fotografen und Textautor Berndt Fischer und dem Luchs-Experten Marco Heurich zum bei uns gerade wieder heimisch gewordenen Luchs herausgebracht. Dabei hat sich Fischer gewissermaßen ins „Wohnzimmer“ der faszinierenden wilden Katze begeben, in die Welt zwischen Licht und Schatten. Lesen Sie weiter auf Katzenkultur

Samstag, 10. Januar 2026

Sieben Tiere schlagen zurück

Wenn Mensch und Natur sich in die Quere kommen

Sieben Tiere, sieben Geschichten, sieben Begegnungen, mal skurril, mal melancholisch, mal humorvoll, immer aber nachdenklich stimmend und persönlich. Die Reise des niederländischen Journalisten Frank Westermann auf den Spuren des Polarreisenden Willem Barents‘ (16. Jh.) verbindet in Form einer literarischen Reportage persönliche Erfahrungen und Erkenntnisse mit niederländischer Seefahrtsgeschichte, tierlichen Schicksalen und menschlicher Hybris. Lesen Sie weiter auf Katzenkultur

Samstag, 13. Dezember 2025

Alles ist Ökologie

In seinem Buch „Alles ist Ökologie“ sucht der Professor für Ökologie, Zoologie und Evolution“ den Schlüssel zum Verständnis unseres Verhaltens. Ausgehend von der Interaktion von Organismen mit Ihresgleichen und der Umwelt, bewegt sich Mark Maraun dabei nach eigener Aussage an der Schnittstelle zwischen Ökologie und Philosophie. Lesen Sie weiter in Katzenkultur

Montag, 5. Mai 2025

Die verborgene Tierwelt unserer Städte

Marco Granata, Biologe und Naturautor aus dem norditalienischen Susatal, zieht für ein Jahr in die Stadt und entdeckt, nach ausgiebigem Fremdeln mit der Hektik, dem Lärm und dem Grau seiner neuen Lebensumgebung, die vielfältigen Ökosysteme und tierlichen Lebensräume inmitten der von Menschenhand geschaffenen Steinlandschaften. Schließlich ist er zum Forscher der Stadtökologie geworden und hat mit „Die verborgene Tierwelt unserer Städte“ einen städtischen Naturführer geschaffen. Lesen Sie weiter auf Katzenkultur

Sonntag, 8. September 2024

Von Fliegenfängern und Katzenklappen

39 Kleinigkeiten zwischen den Arten

Dass die Welt aus mehr besteht, als aus Lebewesen und Materialien, die den Interessen und der Bedürfnisbefriedigung des Menschen dient, hat sich bei vielen schon herumgesprochen. Dennoch spielt sich unser Denken meist immer noch in den alten anthropozentrischen Bahnen alttestamentarischer Prägung ab. Mit dem relativ neuen Ansatz „mehr-als-menschlich“ wird den Forschungsfeldern animal-studies oder human-animal-studies seit etwa 20 Jahren ein weiteres hinzugefügt und mit 39 Beispielen im Buch Von Fliegenfängern und Katzenklappen präsentiert. Dabei geht es insbesondere um die Abkehr vom anthropozentrischen Weltbild und ein radikaleres Verständnis vom Stellenwert des Menschen in der belebten und unbelebten Natur. Lesen Sie weiter auf Katzenkultur

 

Mittwoch, 8. Mai 2024

Der Schutz unserer Meere

Gefährdungen, Chancen und Rechtslage eines einzigartigen Ökosystems

Wohl kaum ein Lebensraum auf der Welt ist (dem homo sapiens) noch so unbekannt, wie das Meer. Das liegt vor allem daran, dass das Meer zwar natürlicher Lebensraum für unzählige Organismen und Spezies, nicht aber des Menschen ist. Gleichwohl stellt das Meer eine zentrale ökologische Lebensgrundlage des Menschen und der anderen erdgebundenen Organismen dar. Doch mit Beginn des industriellen Zeitalters wurde diese fremde Welt zum Gegenstand ungebremster wirtschaftlicher Begierden. Und während die Zusammenhänge zwischen Raubbau an der Natur, Artensterben und Klimawandel an Land zumindest so weit erforscht sind, dass man der verheerenden Entwicklung bei entsprechendem politischem Willen mit nationalen und internationalen Schutzmaßnahmen und -programmen noch einigermaßen entgegensteuern könnte, stellt das Meer eine völlig andere Herausforderung dar, auf die die terrestrischen Programme und Regelwerke nur bedingt anwendbar sind. Lesen Sie weiter auf Katzenkultur