Die moderne Grusel
version von Allerheiligen, Halloween, hat seinen Ursprung im keltischen Samhain-Fest. Dies war nach keltisch-heidnischer Vorstellung jener mehrere Tage dauernder Zeitraum zwischen den beiden Hauptjahreszeiten Sommer und Winter. In diesen Tagen des Wechsels vermischten sich die Welt der Feen, also die Anderswelt und die Welt der Menschen und wurden Eines.
Hier gab es keine festen Regeln, keine Gesetzmäßigkeiten mehr, Raum und Zeit wirbelten durcheinander, bis sich eine neue Ordnung, die des Winters einstellte. Vorsicht war in der Zeit angesagt, in der Feen und Menschen direkt aufeinandertrafen. Manch ein Mensch musste dieses Zusammentreffen mit seinem Leben oder Schäden an Leib und Seele bezahlen. Merkwürdige und gruselige, phantastische und romantische Geschichten von solchen Begegnungen und ihren Folgen machten an den Herdfeuern der Bauern und den Kaminen der Könige die Runde. Und solche, ob traditionelle oder moderne Geschichten der dunklen Jahreszeit sind es vor allem, die heute durch das auf einen Tag reduzierte Halloween eingeläutet wird.
Meine Geschichten vom alten Wiekenhus und dem Bauern Fridolin in der Leseecke beziehen sich auf eben diese "Zeit zwischen den Zeiten". Und die Kunstkalender "Drachenwächterin", "Anderswelten" und "Creatures" illustrieren diese Anderszeit in einer besonders eindrucksvollen Weise.Selbstverständlich handelt auch der Fantasy-Roman
"Die Drachenwächterin" von der Anderswelt und bietet daher gerade in den grauen Wintermonaten eine anregende Lektüre für Jung und Alt.Und da überall in den Geschäften bereits Weihnachtsgebäck und Lebkuchen angeboten werden, die Zeit der Weihnachtsmärkte und Bratäpfel nicht mehr weit ist, sollten auch Sie, liebe Leser nicht mehr allzu lange damit warten, die "Drachenwächterin" und die Anderswelt-Kalender auf Ihren Wunsch- beziehungsweise Einkaufszettel zu schreiben.
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